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Gastro-Trends

Do-it-yourself- Küche

1. Januar 2016

Baukasten für alle Hobbyköche: Ob Wurst, Bier, Käse oder Pilze, heute kann vieles in den eigenen vier Wänden hergestellt werden.

Antipasti einlegen, Konfitüre selber kochen oder eigenes «gluschtiges» Brot backen gehören heutzutage beinahe zum guten Ton. Neuerdings stellt man aber auch zum Beispiel Salami, Gin und Senf in der eigenen Küche her, denn da weiss man, was man hat! Keine unnötigen Zusatzstoffe und ein echt gutes «did-it-myself-Gefühl».

Speck, Wurst, Bier und Käse

Vor allem in den USA ist ein regelrechter Hype um die «Do-it-yourself-kits» ausgebrochen. So kann man beispielsweise würzigen Speck mit dem «Original Baconkit» herstellen, sich mit dem «Gin Kit» einen hausgemachten Drink gönnen oder im Keller sein eigenes Bier brauen. Den Produkten ist scheinbar kaum eine Grenze gesetzt. Selbst Salami und Chorizo werden als Baukästen angeboten. Darin sind die Gewürze, das salamitypische Netz zur Austrocknung der Wurst, natürliche Därme sowie Handschuhe und eine Anleitung enthalten. Einzig das Fleisch und der Fleischwolf müssen vorgängig selbst organisiert werden. Aber auch Senf und Käse kommen in praktischen Boxen direkt in die eigenen vier Wände geliefert: mit Gewürzen, Käseformen und Lab im Beutelchen.

Pilzboxen

Doch mit all dem noch nicht genug! Auch die Pilze muss man nicht mehr ausser Haus einkaufen – zumindest wenn man Austernseitlinge benötigt –, sondern lässt sie bequem an einem schattigen Plätzchen, zum Beispiel in der Küche, wachsen. Die Pilzboxen müssen lediglich etwas aufgeschnitten und täglich mit einer kleinen Wassersprühflasche befeuchtet werden.

Pilzmenüs gilt es etwas längerfristiger zu planen, denn was natürlich wächst, braucht auch seine natürliche Zeit: Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen sind die spriessenden Pilze zum Ernten bereit.

Wer im Gärtnern nicht grosse Erfahrung hat, dem stehen heutzutage verschiedene Do-it-yourself- Kits beziehungsweise -Boxen inklusive Beleuchtung, Lüftung, Bewässerungssystemen und Thermometern zur Verfügung. Dem Ganzen sind sozusagen keine Grenzen gesetzt – Do it yourself – definitiv ein auszuprobierender Trend!