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Gastro-Trends

Die etwas anderen Spaghetti

1. Januar 2016

Das kohlenhydratarme Geheimnis und Zucchetti-Spaghetti. Wie mit der Low-Carb-Diät der pastafreie Horizont erweitert wird.

Um zur Traumfigur zu gelangen, entdecken Forscher immer wieder neue Wege, ob mit Präparaten oder Diäten. Nur schnell, das soll es immer gehen. Und neuerdings gerne auch noch gesund dazu, bitte sehr. Im Trend liegt aktuell die Low-Carb-Ernährung. Carb ist die Abkürzung des englischen Wortes carbohydrates, also Kohlenhy-drate. Durch die drastische Reduktion der Kohlenhydratzufuhr wird der Stoffwechsel beeinflusst, die Ernährung folgt einem genauen zeitlichen Ablauf. Der Verzicht auf Brot, Pasta oder Reis hält den Blutzucker konstant, die Insulinausschüttung niedrig und den Fettabbau hoch. Auf dem Speiseplan übrig bleiben die Proteine, welche einen Grossteil der gestrichenen Kohlenhydrate ersetzen, sowie manche Gemüse und Früchte. Von Kritikern wird Low-Carb daher als einseitige Fehl- und Mangelernährung bewertet.

Doch wie ersetzt man die Leibgerichte wie Kartoffeln und Pasta? Überall zu finden sind neuerdings Zucchetti-Spaghetti (auch gerne mit humorigen Namen wie «Zudeln» oder «Zappardelle» bezeichnet), die einerseits kohlenhydratarm und andererseits reich an Kalium und Beta-Carotin sind. Um die Zucchetti in die gewünschte Form zu bringen, gibt es verschiedene Küchenhelferlein. Sind die Nudeln dann erst mal blanchiert und mit einem herzhaften Pesto versehen, schmecken sie auch richtig gut und sind definitiv eine gesunde Variante für eine leichte, gut verdauliche Mahlzeit. Aber bestätigen nicht auch teilweise die Ausnahmen die Regel? Eine moderate Portion Pasta hie und da in Ehren sollte man doch nicht verwehren…